Auf die Fettverteilung kommt es an

Kinder werden immer dicker und auch bei den Erwachsenen geht das Gewicht immer weiter nach oben. Doch werden wir wirklich immer „DICKER“ und gibt es dadurch gesundheitliche Risiken?

Es kommt immer auf die Fettverteilung im Körper an, ob unser Übergewicht mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Unser Bauchumfang entscheidend

Anders als bei Diäten im Bundestag wo mehr auch immer gleich für besser steht ist ein zuviel an Fett im Körper ein echtes Problem. In den letzten Jahren hat sich der Begriff BMI für Body-Mass-Index  bei den meisten gut eingeprägt, doch viel wichtiger für Gesundheit ist der KFA Körper-Fett-Anteil.

Mit dem Body-Mass-Index kann man zwar abschätzen, wie viele Kilos Sie oder ihr Kind zu viel hat. Der BMI berücksichtigt jedoch nicht, wo das Fett im Körper sitzt. Doch genau das ist für das gesundheitliche Risiko entscheidend.

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Fettverteilung: Auch dünne können zu Fett sein

TOFI – Dieses Kunstwort ist die Abkürzung für „thin outside, fat inside“ und stammt aus dem Englischen, was übersetzt soviel heißt wie – „außen dünn, innen dick“. Richtig müssten diese Menschen bei uns also ADIK heißen.

Augenscheinlich sind diese Menschen zwar schlank, gleichzeitig ist jedoch viel verstecktes Fett in und um den Organen eingelagert – allen voran in der Leber. Doch diese Fettdepots zwischen den Organen sind eine Zeitbombe.

Man geht sogar davon aus, dass bis zu 15 Prozent der augenscheinlich Normalgewichtigen an einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) leiden.

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Warum Hüftgold besser ist als Bauchfett

Auf die richtige Fettverteilung kommt es an fettverteilungDick ist nicht immer gleich dick. Sitzt bei der Fettverteilung das Fett z.B. an Oberschenkel, Beinen und Po, sind die zusätzlichen Pfunde auf der Waage weniger gesundheitsschädlich. Sitzt das Fett jedoch überwiegend am Bauch, steigt das gesundheitliche Risiko enorm, da diese Fettzellen am Bauch (Fachbegriff: Viszeral-Fett) stoffwechselaktiv sind und vielerlei Prozesse in unserem Körper negativ beeinflussen.

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird also durch Fett im Bauchraum begünstigt sowie für die Entwicklung von Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus oder erhöhte Cholesterinwerte im Blut.

Bei Übergewichtigen ist das Diabetesrisiko um das Zehnfache erhöht, bei Adipösen sogar um das 30- bis 60Fache. Für Männer damit noch nicht genug: Der typische Bierbauch kann mit einem Mangel an Testosteron einhergehen.

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Fettverteilung im Körper selbst checken

Wer also wissen möchte, wie es mit der Fettverteilung in seinem Körper aussieht, kann dieses ganz einfach selber checken. Hierzu ist der Taillenumfang entscheidend, der mit einem Maßband abmessen werden kann. Dazu bei freiem Oberköper im Stehen das Maßband in Höhe des Bauchnabels anlegen und in einer gerader Linie um den Bauch führen.

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Taillenumfang bei Frauen und Männern, dieser sollte:

  • Bei Frauen nicht über 88 cm liegen
  • Bei Männern nicht über 102 cm liegen

Alle, die jetzt mit erschrecken einen einen größeren Bauchumfang feststellen und gleichzeitig einen BMI über 25 haben, besteht ein erhöhtes gesundheitliches Risiko. Hier sprechen wir von einem deutlichen Übergewicht und die Empfehlung heißt „Abnehmen“ und zu einem weiteren Risikocheck den Hausarzt aufsuchen.

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Fazit: Fettverteilung im Körper

Egal ob jetzt TOFI oder ADIK, wichtig ist, dass man seinen Körper gesund hält und darauf achtet. Hierzu gehören auch Gesundheitschecks beim Hausarzt genau wie ausreichende Bewegung und eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Und obwohl wir das alles wissen, steigt dennoch die Zahl der Übergewichtigen Kinden und Erwachsenen Jahr für Jahr. Es macht fast den Anschein, als wäre uns unser Körper egal oder liegt es nur daran, weil es uns so schwer fällt sich bei diesen vielen Leckereien zurückzuhalten.

Es gibt viele Diäten und Möglichkeiten, sein Gewicht und somit auch die Fettverteilung im Körper in den Griff zu bekommen, doch dazu muss man anfangen und es tun.

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